10 Jahre Bildungsprojekt Leonardino


18.09.2017 - zurück

10 Jahre Bildungsprojekt Leonardino: ab September 15 neue – und somit insgesamt 58 – Forscherklassen an Städtischen Wiener Volksschulen

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Presseinformation (DOC)


Kinder der dritten Schulstufe beim 5. Leonardino-Contest 2017 im Technischen Museum Wien bei der Station „Stromleiter und –nichtleiter“.


Kinder der Leonardino-Projektklasse beim Experimentieren mit Strom.


Logo der Leonardino-Projektklassen integrativ


Fotocredit: M. Draper/Leonardino


PRESSEINFORMATION

10 Jahre Bildungsprojekt Leonardino: ab September 15 neue – und somit insgesamt 58 – Forscherklassen an Städtischen Wiener Volksschulen

Zum 10-jährigen Jubiläum des Bildungsprojekts Leonardino werden an zehn Städtischen Wiener Volksschulen im Schuljahr 2017/2018 neben den bereits etablierten Leonardino-Klassen weitere 15 Forscherklassen eingeführt. Somit gibt es ab dem Schuljahr 2017/2018 insgesamt 58 Leonardino-Klassen in Wien, die bei einer gemeinsamen Startbesprechung ihre Erfahrungen austauschen konnten.

 

Wien, 18. September 2017 – Im zehnten Jahr seines Bestehens startet das Bildungsprojekt Leonardino mit 15 Leonardino-Projektklassen integrativ in das Schuljahr 2017/2018. Zehn neue Schulen mit insgesamt 15 Klassen nehmen daran teil. Die Piaristenvolksschule St. Thekla bzw. die OVS Phorusgasse, beide im 4. Bezirk, etwa gleich mit drei bzw. vier Klassen.

Weitere Schulen mit einer neuen Leonardino-Projektklasse integrativ sind die VS Stubenbastei im 1. Bezirk, die GTVS Wehlistraße im 2. Bezirk, die Volksschule St.Franziskus im 3. Bezirk, die Volksschule Pannaschgasse im 5. Bezirk, die GTVS Köhlergasse und die VS Bischof-Faber-Platz im 18. Bezirk und der Bildungscampus Aspern Seestadt sowie die OVS Natorpgasse im 22. Bezirk. Auch die bereits etablierten Leonardino-Projektklassen und Leonardino-Projektklassen integrativ starten das Schuljahr mit neuen Forscherklassen.

Die Leonardino-Projektklassen wurden 2014 eingeführt, eine Ausweitung auf die Leonardino-Projektklassen integrativ erfolgte in 2015. Ab dem Schuljahr 2017/2018 gibt es wienweit 58 Leonardino-Klassen.

 

Startbesprechung der Leonardino-Klassen

Bei einer gemeinsamen Startbesprechung am vergangenen Mittwoch in der Industriellenvereinigung Wien wurden alle 29 Schulen, die eine Leonardino-Projektklasse bzw. Leonardino-Projektklasse integrativ führen, eingeladen. Neben den Evaluierungsergebnissen der vergangenen Jahre wurden die Kriterien der Einführung einer Leonardino-Projektklasse integrativ vorgestelt. Für die neuen Forscherschulen gab es Acryl-Türschilder zur Befestigung an der Außenfassade der Schule. Für die Forscherhefte der SchülerInnen wurden eigens Aufkleber produziert. LehrerInnen, die bereits eine Leonardino-Klasse führen, teilten ihre Erfahrungen und Tipps im Umgang mit den Experimentierboxen mit den anwesenden DirektorInnen und Leonardino-Klassen-LehrerInnen.

 

Kriterien einer Leonardino-Projektklasse integrativ

Gemeinsam mit dem Stadtschulrat für Wien sowie erfahrenen DirektorInnen und LehrerInnen wurden die Kriterien für die Leonardino-Projektklassen integrativ entwickelt. Grundvoraussetzung einer Leonardino-Projektklasse integrativ ist die regelmäßige Verwendung der Experimentierboxen zu „Luft und Luftdruck“ sowie „Strom“, welche von den Initiatoren des Bildungsprojekts Leonardino den Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. In den ersten beiden Schuljahren wird zumindest in einer Wochenstunde naturwissenschaftlicher Unterricht integrativ – das heißt nicht zusätzlich als Freifach, sondern fix in den Regelunterricht integriert – abgehalten. In der 3. und 4. Klasse wird diese Stundenanzahl verdoppelt. Die Einbindung der sogenannten Air- und Power-Checker – SchülerInnen des TGMs – muss zumindest einmal pro Semester erfolgen. Weitere Kriterien finden Sie unter http://leonardino.at/site/content-lehrer/leonardino-projektklassen-integrativ.

„Wir freuen uns über das große Interesse der Schulen an unserem Bildungsprojekt Leonardino. Durch das Engagement der Lehrerinnen und Lehrer können wir die Neugier am Forschen bei Kindern entfachen und aufrechterhalten“, so Katharina Sigl, Projektleitung Leonardino und Leitung Didactic Festo Österreich.
Mag. Heinrich Himmer, Präsident des Stadtschulrats für Wien ergänzt:
„Ich sehe es sehr positiv, dass die Lehrerinnen in das Bildungsprojekt Leonardino so aktiv eingebunden sind. Neben dem zur Verfügung gestellten Experimentier-material gibt es auch begleitende Aktivitäten wie LehrerInnen-Workshops, Newsletter, den Einsatz von Air- und Power-Checkern und last but not least den Leonardino-Contest. Und auch dass das Projekt laufend weiterentwickelt wird, rechne ich den Initiatoren hoch an.“

 

Positive Resonanz von LehrerInnen und Eltern

Die Einführung der Leonardino-Projektklassen integrativ ist u.a. auf die positive Evaluierung des Pilotversuchs zurückzuführen. LehrerInnen und DirektorInnen, die schon am Pilotversuch teilnahmen, bewerteten die Einführung einer Leonardino-Klasse an ihrem Standort als „Sehr Gut“ bzw. „Gut“. Und auch die Eltern zeigten sich begeistert von der Initiative. So lautet ein Statement: „Es ist erfreulich, dass Forschen und Experimentieren ein intensiver Bestandteil des Unterrichts wird.“

Nach der erfolgreichen Evaluierung des Pilotversuchs der Leonardino-Projektklassen, wurden auch die Leonardino-Projektklassen integrativ befragt. Auch hier erfreuen sich die Projektinitiatoren durchwegs positiver Beurteilungen: 30% der befragten LehrerInnen und DirektorInnen sehen den Vorteil im Einsatz der Experimentierboxen im Unterricht als „Ideengeber“, 25% geben an, durch den Einsatz der Boxen sogar Zeit in der Vorbereitung des Unterrichts einsparen zu können. 90% der Eltern geben an, dass ihr Kind die Experimente nach der Schule auch zu Hause vorzeigt oder zumindest manchmal davon erzählt.

 

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